Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht
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Zitate
Pressestimmen:
Die Verfilmung des preisgekrönten Romans THE LAST
KING OF SCOTLAND von Giles Foden bietet einen tiefen
Einblick in die Innenwelt einer
Diktatur.Forest Whitakers brillante
Darstellung des Idi Amin liefert ein differenziertes Porträt der
Verführbarkeit des Menschen durch die Macht und nimmt das Publikum
mit auf eine spannungsgeladene Reise in ein Land am Rande
des Untergangs.
DER LETZTE KÖNIG VON SCHOTTLAND ist eine ebenso
lehrreiche wie dramatische "Geschichtsstunde", für die Regisseur
Kevin Macdonald ("Ein Tag im September") und sein vorzüglicher
Kameramann Anthony Dod Mantle ("Dogville") vor Ort in Uganda die
perfekten Bilder gefunden haben.
Inhalt
Kurzinhalt:
Der junge schottische Arzt Nicholas Garrigan (James
McAvoy) ist in Uganda am Ziel seiner Wünsche angelangt:
Eine fremde Kultur und die Möglichkeit, das Gesundheitssystem mit
aufzubauen, wecken seine Abenteuerlust. Unerwartet wird er zu einem
Verkehrsunfall gerufen, in den der Staatspräsident Idi Amin
(Forest Whitaker) verwickelt ist. Schnell steigt
er zu dessen Leibarzt auf und gehört bald zum Kreis der engsten
Vertrauten. Verwöhnt und vom Luxus berauscht, übersieht Garrigan
zunächst die Gräueltaten, die um ihn herum geschehen. Als er dann
doch endlich Stellung bezieht, ist es beinahe schon zu spät. Und
obendrein wendet der Diktator sich gegen seinen einstigen
Schützling...
Regie: Kevin MacDonald
Drehbuch:
Peter Morgan, Jeremy Brock
Produktion: Andrea Calderwood, Lisa Bryer, Charles
Steel
Ausführende Produktion: Tessa Ross,
Andrew Macdonald, Allon Reich
Darsteller:
Forest Whitaker, James Mcavoy, Kerry Washington, Simon
Mcburney, Gillian Anderson
LESETIPPS DER STIFTUNG LESEN
Giles Foden
Der letzte König von Schottland
Aufbau Verlag, Frankfurt 2003, 429 S., € 9,95
Der schottische Arzt Nicholas Garrigan flieht aus der Enge seiner Heimat nach Afrika und eine aufregende und fremde neue Kultur eröffnet sich ihm. Durch Zufall wird er Leibarzt des gefürchteten Diktators Idi Amin und erlebt hautnah dessen Gräueltaten. Der Protagonist bewegt sich im Strudel zwischen seiner persönlichen Beziehung zu Amin, Abscheu und Wegschauen und wirkt auch auf den Leser mal abschreckend, mal kühl, mal emotional. Mit seiner oftmals erschreckend kalten Sprache, ist dieses Buch nichts für schwache Nerven.
Michael Bitala
Der Löwe im Keller des Palastes
Picus Verlag, Wien 2003, 132 S:, € 13,90
In 18 Reportagen malt der Afrika-Korrespondent der
Süddeutschen Zeitung Michael Bitala ein facettenreiches Bild der
Länder und des Lebens Südafrikas. Naturschauspiele, Nationalparks
und Umweltpolitik, aber auch gesellschaftspolitische Themen und
Geschichte, betrachtet Bitala in seinen Reportagen, voller Respekt
und Liebe für den Kontinent. Ein gelungenes Buch, um einen ersten
Eindruck in das Leben der Menschen Ostafrikas zu bekommen.
Henning Mankell
Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt
Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2006, 142 S., € 7,50
Bestseller-Autor Henning Mankell engagiert sich seit
Jahren für Afrika. Zusammen mit der Hilfsorganisation Plan
International e.V. führte er in Uganda ein Projekt mit aidskranken
Eltern durch. Sie schrieben bzw. diktierten Erinnerungsbücher für
ihre Kinder, um sie ihnen nach dem Tod zu hinterlassen. Eines
dieser "Memory Books", das der Lehrerin Christine Aguga für ihre
Tochter Everlyn, ist zusammen mit den Eindrücken Mankells und
seinen Erlebnissen in diesem Buch abgedruckt. Bewegendes und
gleichzeitig aufrüttelndes Buch über die noch immer nicht
eingedämmte AIDS-Pandemie.
Pascal Mercier
Nachtzug nach Lissabon
Btb Verlag, München 2006, 495 S., € 9,50
"Wenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von
dem leben können, was in uns ist - was geschieht mit dem Rest?"
Dieser Satz fesselt den alternden Lateinlehrer Raimund Gregorius so
sehr, dass er sich in Lissabon auf Spurensuche des portugiesischen
Literaten und Diktatur-Gegners Amadeu de Prado macht - und dafür
sein altes Leben einfach hinter sich lässt. Bewegende Geschichte
eines Mannes auf der Suche nach dem Sinn seines Lebens.